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Rothemden vor Gericht

Vor einem Gericht in Bangkok haben sich am Montag 17 Mitglieder der thailändischen Oppositionsbewegung für nicht schuldig erklärt. Die Regierungsgegner weisen den Vorwurf des Terrorismus zurück.

Unterstützen ihre Anführer: Rothemden ausserhalb einer Gerichtsabschrankung.
Unterstützen ihre Anführer: Rothemden ausserhalb einer Gerichtsabschrankung.
Keystone

Den Mitgliedern der sogenannten Rothemden wird vorgeworfen, während der zehnwöchigen Unruhen im Frühjahr zur Gewalt aufgerufen, Regierungsmitglieder bedroht und terroristische Straftaten begangen zu haben. Bei einer Verurteilung drohen ihnen lebenslange Haftstrafen.

«Das sind politisch motivierte Vorwürfe», sagte einer der Anführer des Protests, Korkaew Pikulthong, vor Journalisten. Während der Unruhen kamen etwa 90 Menschen ums Leben, weitere 1400 wurden verletzt.

Die Regierung hob unterdessen in drei weiteren Provinzen den Notstand auf. In Bangkok und sechs weiteren der insgesamt 76 Provinzen des Landes blieb der Notstand jedoch in Kraft. Damit kann die Regierung dort weiterhin ein Ausgehverbot verhängen, öffentliche Versammlungen verbieten und Verdächtige auch ohne konkreten Verdacht festnehmen.

dapd/sam

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