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Schüsse auf Regierungsgegner in Bangkok

In der thailändischen Hauptstadt haben Bewaffnete eine Demonstration von Gegnern der Regierung angegriffen. Mindestens sieben Menschen wurden verletzt.

Blutiger Tag in Bangkok: Polizisten und ein Sanitäter gehen nach einer Explosion in Deckung. (18. Februar 2014)
Blutiger Tag in Bangkok: Polizisten und ein Sanitäter gehen nach einer Explosion in Deckung. (18. Februar 2014)
Reuters
Dutzende Festnahmen: Polizisten im Einsatz in Bangkok. (18. Februar 2014)
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Reuters
Sind sich nicht nur feindlich gesinnt: Regierungsgegner und Polizist umarmen sich freundschaftlich. (3. Dezember 2013)
Sind sich nicht nur feindlich gesinnt: Regierungsgegner und Polizist umarmen sich freundschaftlich. (3. Dezember 2013)
Keystone
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In Bangkok haben Bewaffnete eine Demonstration von Regierungsgegnern angegriffen und mindestens sieben von ihnen verletzt. Wie die Polizei mitteilte, schossen Unbekannte am frühen Morgen auf die Demonstranten.

Dabei seien zwei Menschen verletzt worden. Einige Stunden später habe es einen zweiten Angriff gegeben, bei dem fünf Menschen verletzt worden seien. Nach Angaben von Rettungskräften schwebte ein Mann in Lebensgefahr.

Die Regierungsgegner, die seit Wochen den Rücktritt von Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra fordern, haben für Montag eine weitere Grosskundgebung angekündigt. Die Regierungschefin hatte im Dezember unter dem Druck der Massenproteste Neuwahlen für Februar angesetzt und will bis dahin im Amt bleiben.

Acht Tote seit Anfang Dezember

Die Regierungsgegner wollen die Abstimmung verhindern, weil sie mit einem neuerlichen Sieg von Yinglucks Puea-Thai-Partei rechnen. Sie wollen stattdessen einen nicht gewählten «Volksrat» einsetzen. Seit Beginn der Unruhen Anfang Dezember wurden acht Menschen getötet und rund hunderte verletzt.

Die Opposition wirft Yinglucks 2006 entmachtetem Bruder Thaksin Shinawatra vor, im Hintergrund weiter die Strippen zu ziehen. Die Proteste hatten sich Ende Oktober an einem von der Regierung befürworteten Amnestiegesetz entzündet, das Thaksin wohl eine Rückkehr aus seinem Exil erlaubt hätte. Er war nach seiner Entmachtung wegen Korruption verurteilt worden.

SDA/wid

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