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Singapurs Übervater ist tot

Lee Kuan Yew führte Singapur praktisch im Alleingang aus der Dritten in die Erste Welt. Er war ein grosser Staatsmann in einem kleinen Land. In der Nacht auf Montag ist er gestorben.

Ein Mann, der weit blickte: Lee Kuan Yew (1923 – 2015). Foto: Kurokawa (AFP/Getty)
Ein Mann, der weit blickte: Lee Kuan Yew (1923 – 2015). Foto: Kurokawa (AFP/Getty)

Eine Zukunft ohne Lee Kuan Yew ist in Singapur schwer vorstellbar, aber mit Garantie von langer Hand vorbereitet. Von ihm selbst. Der «alte Mann», wie er seit geraumer Zeit genannt wurde, pflegte nichts dem Zufall zu überlassen. Es zeichnete ihn im Guten wie im Schlechten aus. Der in der Nacht auf heute Montag Verstorbene prägte die Geschicke des Stadtstaates fast bis zum letzten Atemzug mit 91 Jahren massgeblich mit, freilich nicht mehr als Premierminister. Er brachte es im Gegensatz zu anderen Staatsgründern fertig, die eigene Nachfolge zu regeln.

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