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Staatsmedien: Nordkorea testet neue «taktische Lenkwaffe»

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hat einem Waffentest beigewohnt, der einen «mächtigen Sprengkopf» transportieren könne.

Die Waffe ist «für die Volksarmee von sehr grosser Bedeutung»: Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un. (Archivbild)
Die Waffe ist «für die Volksarmee von sehr grosser Bedeutung»: Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un. (Archivbild)
KCNA, AFP
Die neue Waffe könne einen mächtigen Sprengkopf transportieren.
Die neue Waffe könne einen mächtigen Sprengkopf transportieren.
KCNA, AFP
Trotz Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump führt Nordkoreas Machthaber sein Atomprogramm scheinbar weiter.
Trotz Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump führt Nordkoreas Machthaber sein Atomprogramm scheinbar weiter.
KCNA, AFP
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Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hat nach Angaben von Staatsmedien dem Test einer neuen «taktischen Lenkwaffe» beigewohnt. Die Waffe könne einen «mächtigen Sprengkopf» transportieren, schrieb die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Donnerstag.

Nähere Angaben zur Waffe machte die Agentur nicht. Kim sagte demnach aber zur Entwicklung der Waffe, sie sei «von sehr grosser Bedeutung, um die Kampfkraft der Volksarmee zu vergrössern».

Abgefeuert wurde die Lenkwaffe laut KCNA am Mittwoch von einer Militärakademie. Das Weisse Haus erklärte in einer ersten Reaktion nur, es habe den Bericht zur Kenntnis genommen.

Neue Aktivitäten

Der Bekanntgabe gingen am Mittwoch Berichte über neue Aktivitäten an einem nordkoreanischen Raketenforschungszentrum und einer Anlage für Langstreckenraketen voraus. Dort soll die Führung in Pyongyang Geschosse bauen lassen, die das US-Festland erreichen könnten.

Kim hatte sich bei einem Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump im vergangenen Jahr in Singapur grundsätzlich auf eine Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel verständigt, ohne allerdings konkrete Schritte zu vereinbaren. Bei ihrem zweiten Gipfel Ende Februar in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi erreichten Kim und Trump keine Einigung über Schritte zur atomaren Abrüstung. Seither gab es bereits mehrfach Berichte über neue Aktivitäten auf nordkoreanischen Testanlagen.

SDA/chk

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