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Südkorea startet Ballone, Nordkorea gräbt Tunnel

Trotz Militärübung im Süden und Spekulationen über einen dritten Atomtest im Norden bewegen sich Seoul und Pyongyang auf neue Verhandlungen zu.

Annäherung trotz Hindernissen: Vertreter der beiden Militärs von Nord- und Südkorea reichen sich die Hände anlässlich eines Treffens in der Grenzzone. Rechts der Südkoreaner Moon Sang-Kyun, links der Nordkoreaner Ri Seon-Kwon.
Annäherung trotz Hindernissen: Vertreter der beiden Militärs von Nord- und Südkorea reichen sich die Hände anlässlich eines Treffens in der Grenzzone. Rechts der Südkoreaner Moon Sang-Kyun, links der Nordkoreaner Ri Seon-Kwon.
Keystone

Südkoreas Präsident Lee Myung-bak hat Nordkorea am Dienstag «offene» Gespräche angeboten. Im Zeitpunkt sei er flexibel. Die «Zeit für eine neue Zukunft auf der koreanischen Halbinsel» sei gekommen, sagte Lee. Anders als bisher nannte er keine Bedingungen. Lee machte das Angebot am Jahrestag des koreanischen Aufstands gegen die japanische Kolonialmacht 1919, dessen Anführer auch vom Norden verehrt werden. Allerdings begannen Südkorea und die USA am Montag neue Militärmanöver, die mindestens elf Tage dauern sollen und bei denen auch scharf geschossen wird. Und einige Abgeordnete von Lees Partei forderten die atomare Aufrüstung Südkoreas.

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