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Suu Kyi hält Nobelpreisrede – mit 21 Jahren Verspätung

Suu Kyi kommt nach Genf: Die burmesische Oppositionsführerin hält Mitte Juni ihre erste Rede im Ausland seit 24 Jahren. In Oslo wird sie kurz darauf einen besonderen Auftritt haben.

Kommt nach Genf: Aung San Suu Kyi, hier an einer Pressekonferenz mit dem südkoreanischen Präsidenten Lee Myung-bak (nicht auf dem Bild) in Yangon. (15. Mai 2012)
Kommt nach Genf: Aung San Suu Kyi, hier an einer Pressekonferenz mit dem südkoreanischen Präsidenten Lee Myung-bak (nicht auf dem Bild) in Yangon. (15. Mai 2012)
Reuters

Aung San Suu Kyi werde am 14. Juni an der Internationalen Arbeitskonferenz in Genf ihre erst Rede im Ausland seit 24 Jahren halten, kündigte der Generalsekretär der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), Juan Somavia, heute an.

«Das wird ihre erste Rede im Ausland sein», sagte Somavia. Die Internationale Arbeitskonferenz in Genf findet vom 30. Mai bis zum 15. Juni statt. Die Oppositionschefin Burmas werde sich am 14. Juni an die Konferenzteilnehmer wenden, sagte der ILO-Generalsekretär.

Friedensnobelpreis 1991

Am 16. Juni hält Suu Kyi in Oslo zwei Jahrzehnte nach ihrer Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis ihre Dankesrede. Die Politikerin war 1991 mit dem Preis geehrt worden.

Die Tochter des ermordeten Unabhängigkeitskämpfers General Aung San verbrachte seit 1990 die meiste Zeit in Haft oder unter politischem Hausarrest. Suu Kyis Lage änderte sich erst mit dem vom neuen Staatschef Thein Sein eingeleiteten Reformprozess. Am 8. Mai erhielt die Oppositionschefin ihren ersten Reisepass seit 20 Jahren.

SDA/rub

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