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Suu Kyi legt im Parlament ihren Eid ab

Nach anfänglicher Weigerung hat sich Aung San Suu Kyi nun doch vereidigen lassen. Im Parlament in Naypyidaw gelobte die burmesische Oppositionsführerin, für den Schutz der Verfassung einzustehen.

«Unsere Wähler haben für uns gestimmt, weil sie uns im Parlament sehen wollen»: Aung San Suu Kyi an ihrer Vereidigung im Parlament.
«Unsere Wähler haben für uns gestimmt, weil sie uns im Parlament sehen wollen»: Aung San Suu Kyi an ihrer Vereidigung im Parlament.
AFP

Burmas Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi ist gemeinsam mit den anderen Abgeordneten ihrer Partei Nationale Liga für Demokratie (NLD) im Parlament in der Hauptstadt Naypyidaw vereidigt worden. Die Friedensnobelpreisträgerin gelobte mit dem Eid, für den «Schutz» der umstrittenen Verfassung einzustehen.

Suu Kyi und die anderen 43 Abgeordneten ihrer Partei, die Anfang April bei einer Nachwahl ins Parlament gewählt worden waren, hatten sich zunächst geweigert, den Eid in dieser Form abzulegen. Da die NLD eine Änderung der Verfassung anstrebt, wollten die Abgeordneten bei der Vereidigung lediglich ihren «Respekt» für die Verfassung bezeugen.

Einlenken am Montag

Angesichts der Weigerung von Präsident Thein Sein, die Eidesformel zu ändern, lenkte Suu Kyi schliesslich ein. «Unsere Wähler haben für uns gestimmt, weil sie uns im Parlament sehen wollen», begründete sie am Montag ihr Einlenken. Zudem habe sie «in diesem kritischen Augenblick» nicht für ein «politisches Problem oder Spannungen» sorgen wollen.

Nachdem Burma jahrzehntelang von einer Militärjunta regiert wurde, war vor einem Jahr eine zivile Regierung unter dem Ex-General Thein Sein eingesetzt worden, die erste Schritte zur Öffnung des Landes einleitete.

dapd/wid

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