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Unnötige Atombomben auf Japan

Die Bombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 70 Jahren waren nicht entscheidend für die Kapitulation Japans. Die USA hatten andere Gründe für den Atombombeneinsatz.

Nach dem Abwurf der Atombombe auf Hiroshima am Vormittag des 6. August 1945 ragte ein 13 Kilometer hoher Atompilz in die Atmosphäre. Binnen Sekunden hatten eine verheerende Druckwelle und ein Feuerball von 6000 Grad Celsius über 80 Prozent der Hafenstadt auf der Insel Honschu zerstört.
Nach dem Abwurf der Atombombe auf Hiroshima am Vormittag des 6. August 1945 ragte ein 13 Kilometer hoher Atompilz in die Atmosphäre. Binnen Sekunden hatten eine verheerende Druckwelle und ein Feuerball von 6000 Grad Celsius über 80 Prozent der Hafenstadt auf der Insel Honschu zerstört.
Keystone
Trümmerlandschaft in Hiroshima mit der Ruine der damaligen Industrie- und Handelskammer der Präfektur Hiroshima. Die Ruine ist erhalten geblieben und dient heute als Mahnmal.
Trümmerlandschaft in Hiroshima mit der Ruine der damaligen Industrie- und Handelskammer der Präfektur Hiroshima. Die Ruine ist erhalten geblieben und dient heute als Mahnmal.
Keystone
Gedenkzeremonie vor der Friedensstatue im Friedenspark in Nagasaki, anlässlich des 69. Jahrestags des zweiten Atombombenabwurfs auf Japan. (2014)
Gedenkzeremonie vor der Friedensstatue im Friedenspark in Nagasaki, anlässlich des 69. Jahrestags des zweiten Atombombenabwurfs auf Japan. (2014)
Keystone
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Es war am 6. August 1945, 8.15 Uhr Ortszeit, als ein amerikanischer B-29-Bomber auf Hiroshima die erste Atombombe der Geschichte gegen Menschen einsetzte. Drei Tage später, 11.02 Uhr Ortszeit, warf ein anderes B-29-Flugzeug der US-Luftwaffe eine zweite Atombombe auf Nagasaki ab. Die Uranbombe «Little Boy» und die Plutoniumbombe «Fat Man» töteten auf einen Schlag über 210'000 Menschen, sie zerstörten zwei Städte komplett. Und sie sollten in den folgenden Jahrzehnten mehr als 100'000 weitere Opfer fordern, die an Verstrahlung und anderen Spätfolgen starben.

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