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US-Militär unterstützt philippinische Armee

In Marawi musste Dutertes Armee im Kampf gegen Islamisten schwere Verluste verzeichnen. Die USA haben nun Verstärkung geschickt.

Trump hilft Duterte: Ein Lockheed-P-3-Orion-Aufklärer über Marawi City. (9. Juni 2017)
Trump hilft Duterte: Ein Lockheed-P-3-Orion-Aufklärer über Marawi City. (9. Juni 2017)
Aaron Favila, Keystone
Die philippinische Armee am Stadtrand von Marawi City. (9. Juni 2017).
Die philippinische Armee am Stadtrand von Marawi City. (9. Juni 2017).
Aaron Favila, Keystone
Das philippinische Militär zeigt das von Aufständischen konfisziertes Bargeld im Wert von 1,6 Millionen US-Dollar an einer Pressekonferenz in Marawi City. (6. Juni 2017).
Das philippinische Militär zeigt das von Aufständischen konfisziertes Bargeld im Wert von 1,6 Millionen US-Dollar an einer Pressekonferenz in Marawi City. (6. Juni 2017).
Noel Celis, AFP
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Die philippinische Armee wird beim Kampf gegen islamistische Aufständische in der umkämpften Grossstadt Marawi nun auch von US-Spezialkräften unterstützt. Die USA entstandten auf Bitten der philippinischen Regierung Spezialkräfte nach Marawi.

Dort sollten sie das philippinische Militär im Kampf gegen die Islamisten unterstützen, teilte die US-Botschaft in Manila am Samstag mit.

In der 200'000-Einwohner-Stadt Marawi auf der südlichen Insel Mindanao liefern sich Islamisten, die sich zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekennen, seit dem 23. Mai Feuergefechte mit philippinischen Regierungstruppen. Obwohl das Militär mit Bodentruppen und Luftangriffen gegen die Aufständischen vorgeht, kontrollieren diese immer noch zehn Prozent des Stadtgebiets.

Kriegsrecht über Region verhängt

Am Freitag wurden bei heftigen Kämpfen mindestens 13 Soldaten getötet, wie ein Militärsprecher am Samstag mitteilte. Die Zahl der getöteten Mitglieder der Regierungstruppen stieg damit auf 58.

Seit Beginn der Kämpfe vor zweieinhalb Wochen wurden nach Militärangaben zudem mindestens 138 Islamisten und 20 Zivilisten getötet. Angesichts der Kämpfe in Marawi verhängte Präsident Rodrigo Duterte das Kriegsrecht über die gesamte Region Mindanao. Auf den Philippinen kämpfen muslimische Aufständische seit vier Jahrzehnten gegen die Regierung des mehrheitlich katholischen Landes. Mehr als 120'000 Menschen wurden bei diesen Konflikten getötet.

In der Region Mindanao, die aus der gleichnamigen grossen Insel und weiteren kleineren Inseln besteht, verüben Mitglieder islamistischer Gruppen in ihrem Kampf für Unabhängigkeit oder Autonomie immer wieder Anschläge oder Überfälle.

dapd/sep

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