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Von der verdorbenen zur anerkannten Krankheit

Kurz vor der Eröffnung der Expo hat China nach zwanzig Jahren sein Einreiseverbot gegen HIV-Infizierte und Aidskranke aufgehoben. Nicht nur in Peking findet ein Umdenken statt.

Kein Tabu mehr: Gesundheitsminister Chen Zhu informiert im November 2009 über die Aids-Problematik in China.
Kein Tabu mehr: Gesundheitsminister Chen Zhu informiert im November 2009 über die Aids-Problematik in China.
Keystone

Der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können: Kurz vor der Eröffnung der Weltausstellung in Shanghai hat China sein über zwanzigjähriges Einreiseverbot für HIV-Infizierte oder Aidskranke aufgehoben. Dies bedeutet, dass Touristen künftig bei der Einreise nach China nicht mehr gezwungen sind, ihren HIV-Status anzugeben. Der Grenzkontrolle wird es auch nicht mehr erlaubt sein, zufällige HIV-Tests an Ausländern vorzunehmen.

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