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Breiviks grosse Klagerei

Die Haftbedingungen von Anders Breivik sind unmenschlich, befand ein norwegisches Gericht. Das Urteil überrascht Experten.

Silke Bigalke, Stockholm
Beschwerte sich ausgiebig über die Haftbedigungen: Anders Breivik bei einer Anhörung vor Gericht (15. März 2016).
Beschwerte sich ausgiebig über die Haftbedigungen: Anders Breivik bei einer Anhörung vor Gericht (15. März 2016).
EPA/Lise Aserud

Die Isolationshaft von Anders Behring Breivik verstösst gegen die Menschenrechtskonvention. So lautet das Urteil des Osloer Gerichts, vor dem der Massenmörder im März gegen den Norwegischen Staat geklagt hatte. Er bezog sich dabei auf Artikel 3 der Konvention, das Verbot von Folter, und bekam recht. «Das Verbot von unmenschlicher und degradierender Behandlung repräsentiert die fundamentalen Werte einer demokratischen Gesellschaft», steht in dem Urteil. «Das gilt in jedem Fall – auch bei der Behandlung eines Terroristen und Mörders.»

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