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«Alle Alternativen sind schlechter als die EU-Mitgliedschaft»

Kein leichter Weg aufs Festland: Der britische Premier David Cameron kommt in Brüssel an. (28. Juni 2016)

Was ist heute beim EU-Gipfel zu erwarten?

Welche Strategie wird Cameron dabei fahren?

Die Ausgangslage ist bekannt. Werden die EU-Staats- und Regierungschefs das hinnehmen?

Wieso?

«Die EU wird ihre Energie für eine Konfrontation mit Camerons Nachfolger aufsparen.»

Also wartet man ab in Brüssel.

Wie können sie Druck aufbauen?

Was sind jetzt die konkreten Pläne der EU?

Mit Cameron wird die EU darüber allerdings nicht verhandeln. Denn er kann oder will nichts machen und die Verhandlungen seinem Nachfolger überlassen.

Cameron hat ein Eigengoal geschossen mit dem Referendum. Aber auch die EU ist schlecht gelaunt. Nicht nur wegen des Ausgangs, sondern auch wegen des zeitraubenden Deals mit Grossbritannien im Vorfeld. Kommt es zur Konfrontation?

Sucht Anschluss: Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon im Gespräch mit dem Präsidenten des Europaparlaments Martin Schuld in Brüssel. (29. Juni 2016)
«Vier Freiheiten oder keine»: Der französische Präsident François Hollande (links) macht seinen Standpunkt gegenüber dem britischen Premierminister David Cameron klar. (28. Juni 2016)
Bei seiner Ankunft in Brüssel hat der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras die Politik der Europäischen Union für das Brexit-Votum verantwortlich gemacht: «Europa hat eine vorhersehbare Krise erreicht, aufgrund eines Defizits an Demokratie, aufgrund fehlenden sozialen Zusammenhalts und fehlender Solidarität.»
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