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Vom Schweizer Luxus-Modell kann London nur träumen

Elf Monate bleiben, um die Partnerschaft zwischen Grossbritannien und der EU zu regeln. Warum Bilaterale für das Königreich nicht infrage kommen.

Stephan Israel, Brüssel
Macht Boris Johnson Grossbritannien zu einem Land des Steuerdumpings und der Niedriglöhne? Die EU wird den Zugang zum Binnenmarkt davon abhängig machen, ob sich Grossbritannien weiterhin an EU-Standards hält, bei Umwelt- oder Arbeitnehmerschutz. Foto: Keystone
Macht Boris Johnson Grossbritannien zu einem Land des Steuerdumpings und der Niedriglöhne? Die EU wird den Zugang zum Binnenmarkt davon abhängig machen, ob sich Grossbritannien weiterhin an EU-Standards hält, bei Umwelt- oder Arbeitnehmerschutz. Foto: Keystone

Jetzt, da es zwischen der EU und Grossbritannien um die künftige Partnerschaft geht, muss die bilaterale Beziehung zur Schweiz als abschreckendes Beispiel herhalten. «Das Schweizer Modell werden wir auf keinen Fall akzeptieren», sagt ein EU-Diplomat. Gemeint ist der sektorielle Zugang der Schweiz zum Binnenmarkt der EU, abgesichert mit einem über Jahre gewucherten Geflecht aus 120 bilateralen Abkommen.

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