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Es bleibt beim Brexit

Trotz mehr als vier Millionen Unterschriften einer Onlinepetition: London hat den Forderungen nach einem zweiten Brexit-Referendum eine klare Absage erteilt.

Hat einen Plan: Die britische Premierministerin Theresa May an der 10th Downing Street, in London. (27. September 2016)
Hat einen Plan: Die britische Premierministerin Theresa May an der 10th Downing Street, in London. (27. September 2016)
Epa/Andy Rain, Keystone
Die britische Boulevardzeitung «The Sun» titelt mit einem boshaften Wortspiel. (24. Juni 2016)
Die britische Boulevardzeitung «The Sun» titelt mit einem boshaften Wortspiel. (24. Juni 2016)
Twitter/The Sun
Ein «schwarzer Tag für die europäischen Börsen», titelt das  Newsportal «24 Heures».
Ein «schwarzer Tag für die europäischen Börsen», titelt das Newsportal «24 Heures».
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Die britische Regierung will kein zweites Brexit-Votum. Die mehr als vier Millionen Unterzeichner einer Petition erhielten heute eine E-Mail, in der das Aussenministerium eine weitere Abstimmung über die Zukunft Grossbritanniens in der EU ausschliesst. Premierminister David Cameron habe schon vier Tage nach dem Referendum klar gemacht, dass die Entscheidung «respektiert» werden müsse.

Cameron habe am 27. Juni bei einer Stellungnahme im Parlament gesagt, dass das Brexit-Referendum mit mehr als 33 Millionen Wählerstimmen «das grösste demokratische Unternehmen in der britischen Geschichte gewesen» sei, heisst es in der E-Mail. Eine solche Gelegenheit gebe es nur «einmal in einer Generation».

Bestmögliches Ergebnis für Briten

Grossbritannien müsse sich nun auf den Austritt aus der EU vorbereiten, stellt das Aussenministerium klar. In den Verhandlungen mit Brüssel werde sich die Regierung dafür einsetzen, «das bestmögliche Ergebnis für das britische Volk» zu erzielen.

Bei dem Referendum am 23. Juni hatte sich eine Mehrheit von knapp 52 Prozent der Wähler für den Austritt Grossbritanniens aus der EU ausgesprochen. 17,4 Millionen Briten stimmten für den EU-Austritt, 16,1 Millionen stimmten für den Verbleib. Inzwischen unterzeichneten rund 4,125 Millionen Menschen eine Petition für ein neues Referendum. Mehr als 77'000 ungültige Stimmen wurden bereits entfernt.

(AFP)

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