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Das wahre Sotschi hinter der olympischen Fassade

Mit den Olympischen Winterspielen versprach Russlands Präsident Putin bessere Lebensbedingungen und Investitionen für Sotschi. Doch davon ist in der Stadt wenig angekommen.

Die Strassen von Sotschi sind trotz der versprochenen Investitionen noch immer aufgerissen: Ein Laster transportiert Bauschutt aus der Stadt zu einer illegalen Müllhalde. (24. Oktober 2013)
Die Strassen von Sotschi sind trotz der versprochenen Investitionen noch immer aufgerissen: Ein Laster transportiert Bauschutt aus der Stadt zu einer illegalen Müllhalde. (24. Oktober 2013)
Keystone

In Sotschi können Olympia und Elend nah beieinander liegen: An der nagelneuen Autobahn am Rande der Stadt steht ein zerfallender Wohnblock. Am Dach ist ein rotes Banner angebracht, mit der Aufschrift: «SOS!». Während um sie herum die Stadt für die Olympischen Winterspiele ausgebaut wird, leben die Bewohner des Hauses in der Akatsi-Strasse seit Jahren ohne fliessendes Wasser. Und die Bauarbeiten für die Winterspiele haben ihr Leben nur schwerer gemacht. «Alle haben sich auf die Olympischen Spiele gefreut», sagt Alexandra Kriwtschenko, eine Hausbewohnerin. «Wir dachten aber nicht, dass wir direkt neben einer Autobahn landen.»

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