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«Hier herrscht Krieg und niemand schaut hin»

Die blutigen Aufstände in Syrien geschehen praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Amateuraufnahmen, die der Zensur entgehen, zeigen, wie repressiv die Armee gegen Demonstranten vorgeht.

Gespaltene Bevölkerung: Regime-Anhänger protestieren gegen den US-Botschafter Robert Ford. Syrische Sicherheitskräfte sichern ab. (8. Juli 2011)
Gespaltene Bevölkerung: Regime-Anhänger protestieren gegen den US-Botschafter Robert Ford. Syrische Sicherheitskräfte sichern ab. (8. Juli 2011)
Reuters
Demonstration nach dem Freitagsgebet in Damaskus. (8. Juli 2009)
Demonstration nach dem Freitagsgebet in Damaskus. (8. Juli 2009)
Reuters
Ein Amateurvideo zeigt, wie Panzer der Regierung in die Stadt Daraa einfahren.(25. April 2011)
Ein Amateurvideo zeigt, wie Panzer der Regierung in die Stadt Daraa einfahren.(25. April 2011)
Reuters
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Der Aufstand in Syrien ist gleichzeitig auch ein Propagandakrieg. Durchforstet man die Bildagenturen, tauchen hauptsächlich Fotos auf, auf denen Regimeanhänger in syrische Flaggen gehüllt für ihren Präsidenten Baschar al-Assad skandieren. Von den toten Zivilisten, die tagtäglich vermeldet werden und von denen Augenzeugen berichten, ist praktisch nichts zu sehen.

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