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Nato-Kampfjet stürzt in Sizilien ab

Nach dem Einsatz hat ein Pilot beim Landeanflug auf eine Basis in Sizilien die Kontrolle über seine Maschine verloren. Der Pilot rettete sich mit dem Schleudersitz.

Eine F-16-Maschine der Nato.
Eine F-16-Maschine der Nato.
Keystone

Ein am Libyen-Einsatz beteiligter Nato-Kampfbomber hat auf Sizilien eine Bruchlandung hingelegt. Der Pilot brachte sich nach der Landung mit dem Schleudersitz in Sicherheit, wie die Nato bekannt gab. Die F-16 war nicht direkt aus Libyen gekommen, sondern hatte einen Transportflug von Sardinien absolviert, wie es im Brüsseler Nato-Hauptquartier hiess. Der Vorfall ereignete sich auf der Luftwaffenbasis Sigonella auf Sizilien. Die Rollbahn wurde abgeriegelt und die Untersuchung des Crashs aufgenommen.

Sigonella ist ein zentraler Stützpunkt für die Luftangriffe gegen die Truppen und Militäreinrichtungen des libyschen Machthabers Muammar al Ghadhafi. Die Basis wird nicht nur von Nato-Kampfjets genutzt, sondern auch von Schweden und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Bruchlandung vom Dienstag ist der erste Flugzeug-Verlust im Libyen-Krieg, seit die Nato am 31. März das Kommando übernommen hat. Insgesamt sind seit Beginn des Einsatzes Unified Protector 4000 Militärflugzeuge gestartet.

dapd/jak

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