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Postrevolutionäre Aussenpolitik

Ägyptens Vermittlung der Aussöhnung zwischen Hamas und Fatah enthüllt die Grundzüge einer neuen arabischen Diplomatie. Sie ist aggressiver und populistischer.

Hoffnungen auf ein Ende des Bruderkriegs: Verkäufer in Gaza präsentieren ein Plakat, das die Führer von Hamas und Fatah in Eintracht zeigt
Hoffnungen auf ein Ende des Bruderkriegs: Verkäufer in Gaza präsentieren ein Plakat, das die Führer von Hamas und Fatah in Eintracht zeigt
Mohammed Abed, AFP

Die Vorhut bildeten Ende Februar die Alvand und die Kharg. Erstere eine torpedobestückte 1500-Tonnen-Fregatte, Letzteres ein 33'000-Tonnen-Versorgungsschiff, beide zusammen auf dem Weg vom Roten Meer ins Mittelmeer – als erste iranische Kriegsschiffe auf dieser Passage durch den Suezkanal seit der Revolution im Iran 1979. Israel war beunruhigt, die Welt besorgt. Zwei Wochen nach dem Triumph der ägyptischen Revolution, nach dem Sturz von Präsident Hosni Mubarak und der Übernahme der Macht durch den Militärrat in Kairo, standen plötzlich alle Gewissheiten infrage.

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