Zum Hauptinhalt springen

«Sie waren die Besten unter den Besten»

Der Fotograf Christoph Bangert ist regelmässig für die «New York Times» in Kriegsgebieten unterwegs. Die beiden gestern in Libyen umgekommenen Fotografen kannte er persönlich.

US-Soldaten im Korengal Valley in Afghanistan.
US-Soldaten im Korengal Valley in Afghanistan.
Christoph Bangert/The New York Times/Laif
Ein schwer verletzter afghanischer Angestellter einer privaten Sicherheitsfirma wird von amerikanischen Rettungskräften versorgt.
Ein schwer verletzter afghanischer Angestellter einer privaten Sicherheitsfirma wird von amerikanischen Rettungskräften versorgt.
Christoph Bangert/Laif
Ein Iraker wird vor einer Befragung dazu gewungen, sich hinzuknien.
Ein Iraker wird vor einer Befragung dazu gewungen, sich hinzuknien.
Christoph Bangert/Laif
1 / 9

Wie gut kannten Sie die beiden Fotografen Chris Hondros und Tim Hetherington? Wir waren zwar nicht befreundet, waren aber schon mehrfach in denselben Gebieten unterwegs.

Waren Sie selber auch in Libyen tätig? Ich war selber nicht in Libyen. Kollegen haben mir jedoch erzählt, dass es zum einen sehr schwierig ist, da die Kämpfe extrem intensiv sind, andererseits aber auch einfach, weil man sehr leicht Zugang zu den Kämpfen bekommt. Im Irak und in Afghanistan war es beispielsweise sehr schwer, überhaupt in die Nähe von Kampfhandlungen zu kommen. In Libyen besteht ein sehr guter und enger Kontakt mit den Rebellen, die ein Interesse daran haben, dass Journalisten ihren Kampf dokumentieren. Die Fotografen in Libyen sind wirklich an vorderster Front mit dabei. Was das Ganze natürlich auch sehr gefährlich macht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.