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Die bisher teuerste Naturkatastrophe

Das Erdbeben und der Tsunami in Japan entwickeln sich zur teuersten Naturkatastrophe. Nach Schätzungen der Regierung in Tokio könnten sich die Kosten auf 179 bis 279 Milliarden Franken belaufen.

Ein Schiff auf dem Haus, Otsuchi, Präfektur Iwate. (22. März 2011)
Ein Schiff auf dem Haus, Otsuchi, Präfektur Iwate. (22. März 2011)
Reuters
Rettungstruppen bereiten sich in einer Turnhalle in Sumita auf ihren Einsatz vor. (14. März 2011)
Rettungstruppen bereiten sich in einer Turnhalle in Sumita auf ihren Einsatz vor. (14. März 2011)
AFP
...sowie den Rettungskräften das Leben erschwert. (16. März 2011)
...sowie den Rettungskräften das Leben erschwert. (16. März 2011)
Reuters
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Die Schätzungen der japanischen Regierung zu den Kosten der Schäden durch das Erdbeben und den Tsunami an Gebäuden, Infrastruktur und Geschäften im Nordosten des Landes liegen deutlich über denen anderer Institutionen. Die Weltbank erklärte, sie rechne mit Kosten von 212 Milliarden Franken, die Investmentbank Goldman Sachs schätzte 181 Milliarden Franken.

Das Beben der Stärke 9,0 und der nachfolgende Tsunami am 11. März verwüsteten die Nordostküste Japans und führten zu einem schweren Unfall im Atomkraftwerk Fukushima, der noch andauert. Seither wurden Zehntausende Menschen aus dem Gebiet in Sicherheit gebracht, Stromrationierungen verhängt, viele Fabriken wurden geschlossen, wichtige Eisenbahnverbindungen sind unpassierbar.

In den japanischen Schätzungen sind noch nicht die Kosten durch den Stromausfall in der Folge des Ausfalls des Atomkraftwerks Fukushima eingerechnet. Sollten die Gesamtschätzungen auch nur in etwa stimmen, dann wäre die Naturkatastrophe in Japan noch deutlich teurer als Hurrikan Katrina, der 2005 New Orleans und umliegende Gebiete verwüstete und 125 Milliarden Dollar an Schäden verursachte.

SDA/bru

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