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Fukushima führt nicht zu Glasnost

Für den japanischen Premierminister Naoto Kan ist Fukushima «nicht Tschernobyl». Er hat recht: In mancher Hinsicht ist Fukushima schockierender als Tschernobyl – und hoffnungsloser.

So sehen zerstörte Atomreaktoren aus: Reaktoren 1 und 4 im Atomkraftwerk Fukushima I.
So sehen zerstörte Atomreaktoren aus: Reaktoren 1 und 4 im Atomkraftwerk Fukushima I.
Reuters

Gewiss, die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat nicht das Ausmass jener von Tschernobyl 1986. Die Reaktortypen sind nicht vergleichbar. Tschernobyl stiess Unmengen Radioaktivität aus, es verstrahlte auch Lappland und das Tessin. Umfang und Reichweite der Verstrahlung von Fukushima sind ein winziger Bruchteil davon. Jedenfalls bisher. Es gibt Grund zur Hoffnung, dass das so bleibt. Tschernobyl forderte viele Strahlenopfer, Fukushima (bisher) keine.

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