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Schweiz schickt kein Rettungsteam nach Japan

Nach dem schwersten Erdbeben in der Geschichte Japans rüsten sich weltweit Rettungskräfte für einen Einsatz. Die Schweiz verzichtet auf das Entsenden eines Rettungsteams – zumindest vorerst.

Die Reaktoren liegen grösstenteils noch offen: Mike Weightman der Untersuchungsleiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA)  im AKW-Fukushima. (27. Mai 2011)
Die Reaktoren liegen grösstenteils noch offen: Mike Weightman der Untersuchungsleiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) im AKW-Fukushima. (27. Mai 2011)
Keystone
Arbeit unter Hochdruck: Arbeiter im Reaktor 1. (10. Mai 2011)
Arbeit unter Hochdruck: Arbeiter im Reaktor 1. (10. Mai 2011)
Keystone
Neue Schreckensmeldung: Das Wasser vor dem Kraftwerk ist noch stärker radioaktiv verseucht. ( 8. April 2011)
Neue Schreckensmeldung: Das Wasser vor dem Kraftwerk ist noch stärker radioaktiv verseucht. ( 8. April 2011)
Reuters
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Die Schweiz wird vorerst kein Team von Rettern in das Erdbebengebiet in Japan entsenden. Dies ist den Äusserungen der Sprecherin des UNO-Büros für die Koordination humanitärer Einsätze (OCHA), Elisabeth Byrs, vom Freitagabend zu entnehmen.

Japan habe zwar nach dem schweren Beben um internationale Such- und Rettungstrupps gebeten, «aber nur um eine Handvoll», sagte Byrs in Genf. Mehr als 68 Such -und Rettungsteams aus 45 Ländern hätten ihre Hilfe angeboten. Nun habe Japan vorerst die Angebote aus den USA, Neuseeland, Australien und Südkorea angenommen.

Schweiz wollte erst Rettungskräfte schicken

Gegenüber der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehen SF hatte DEZA- Vizedirektor Toni Frisch am Freitagabend erklärt, dass die Schweiz wahrscheinlich ein Rettungsteam nach Japan entsenden werde, um die dortigen Retter nach dem schweren Erdbeben und dem Tsunami zu unterstützen.

Der Entscheid falle aber erst in der Nacht zum Samstag, sagte Frisch weiter. Er gehe aber davon aus, dass ein Rettungsteam mit etwa einem Dutzend Hunden sowie etwa 20 Schweizer Rettern nach Japan abreisen werde.

Diese könnten bei der Suche nach Überlebenden und Toten in Gebäuden oder bei sogenannten Flächensuchen eingesetzt werden. Der Chef des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe nannte als Beispiel für Letzteres die Suche nach von der Flutwelle weggespülten Fahrzeugen wie Autos oder Züge.

SDA/mrs

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