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10 Millionen Langzeitarbeitslose

Eine Studie zeigt das Ausmass der Langzeitarbeitslosigkeit in der EU – doch die Wirklichkeit ist noch schlimmer.

Im Teufelskreis: Langzeitarbeitslosigkeit belastet nicht nur das Haushaltsbudget, sondern auch die Betroffenen. (iStock)
Im Teufelskreis: Langzeitarbeitslosigkeit belastet nicht nur das Haushaltsbudget, sondern auch die Betroffenen. (iStock)

Eine heute veröffentlichte Studie der deutschen Bertelsmann-Stiftung kommt zu einem erschreckenden Ergebnis, was Langzeitarbeitslosigkeit und deren Auswirkungen in der Europäischen Union betrifft. «Langzeitarbeitslosigkeit ist die gravierendste Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise», schreiben die Autoren. Von den insgesamt 22 Millionen Personen, die in der EU offiziell als arbeitslos gemeldet sind, ist nahezu die Hälfte (48,2 Prozent) seit mehr als einem Jahr ohne Beschäftigung. Knapp ein Drittel sucht schon seit mehr als zwei Jahren eine neue Stelle. EU-weit beträgt die Quote der Langzeitarbeitslosen 4,3 Prozent. Das ist nahezu doppelt so viel wie vor dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahre 2008.

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