Zum Hauptinhalt springen

160 russische Lastwagen fahren ins Krisengebiet

Russland schickt erneut Hilfskonvoi in die Ostukraine: Kiew hat dies wiederholt verurteilt. Moskau sagt, Russland gehe es um humanitäre Hilfe.

spu
Eine frühere Sendung: Russische Lastwagen in der ostukrainischen Region nahe Donezk. (27. Februar 2015)
Eine frühere Sendung: Russische Lastwagen in der ostukrainischen Region nahe Donezk. (27. Februar 2015)
Keystone

Russland hat einen weiteren Hilfskonvoi in das Krisengebiet in der Ostukraine geschickt. Mehr als 160 Lastwagen würden über 1800 Tonnen Güter in die Regionen um Donezk und Luhansk bringen. Das meldete die Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf den Zivilschutz.

Der weitaus grösste Teil davon seien Lebensmittel. Rund 500 russische Spezialisten hätten den Konvoi in weniger als einer Woche zusammengestellt, heisst es gemäss Tass. Es ist demnach der 17. Konvoi in die Region. Die Ukraine kritisiert Russlands Hilfskonvois als Verletzung ihrer Souveränität. Kiew hat Moskau keine Bewilligung für solche Hilfslieferungen erteilt. Die Regierung wirft Russland zudem vor, den Separatisten auf diese Weise auch Waffen und Munition zu liefern.

Russland weist dies zurück und begründet die Hilfe mit der humanitären Katastrophe, die auch von einer ukrainischen Wirtschaftsblockade des Donbass verschärft worden sei.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch