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70 Flüchtlinge vor Malta gestorben

Bei einer Flüchtlingstragödie vor der Mittelmeerinsel Malta sind vermutlich 70 Menschen aus Afrika ums Leben gekommen. Acht Flüchtlinge überlebten.

Die Überlebenden wurden heute von einem maltesischen Fischerboot gerettet und auf die Insel gebracht. Die Einwanderer aus Somalia und Eritrea berichteten den Behörden, dass sich insgesamt 78 Menschen auf ihrem Boot befunden hätten. Unter den Vermissten seien vier Frauen, von denen drei schwanger waren, sowie ein Kind.

Die Flüchtlinge waren vor einer Woche in Libyen gestartet. Kurz darauf hatten sie nach Angaben der Überlebenden den Motor ihres Bootes im Meer verloren. Sie trieben dann hilflos in der schweren See. Zudem gingen den Flüchtlingen nach zwei Tagen die Lebensmittel aus, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

Die Überlebenden erzählten, dass einige ihrer Mitreisenden an Erschöpfung gestorben seien, andere wurden von den hohen Wellen aus dem Boot gerissen. Seit Montag sei zudem immer mehr Wasser in das Boot eingedrungen, bis es schliesslich südlich der Insel Malta gesunken sei.

SDA/grü

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