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84 Schuldsprüche wegen Kriegsgräuel auf dem Balkan

Ratko Mladic (74), General der bosnisch-serbischen Truppen während des Bosnien-Kriegs (1992-1995). Am 22. November 2017 verurteilt wegen des Völkermordes von Srebrenica sowie wegen weiterer Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Radovan Karadzic (69), Führer der bosnischen Serben und Präsident der Republika Srpska in Bosnien-Herzegowina (1992–1996). Im März 2016 unter anderem wegen des Völkermords Srebrenica verurteilt. Karadzic hat Berufung eingelegt. Termin der Berufungsverhandlung noch unbekannt.
Drazen Erdemovic (45), Soldat der bosnisch-serbischen Armee. Der erste Verurteilte des Jugoslawien-Tribunals. Im Jahr 1996 Schuldspruch wegen der Beteiligung am Massaker von Srebrenica. Einer der wenigen Angeklagten, der seine Schuld zugibt und später gegen andere Offiziere aussagt. Strafe in zweiter Instanz von zehn auf fünf Jahre Haft gesenkt.
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20 Angeklagte im Srebrenica-Prozess

Schlimmstes Kriegsverbrechen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg: Trauernde Frau auf dem Friedhof von Potocari bei Srebrenica. Foto: Keystone

161 Angeklagte zu drei Balkan-Kriegen

19 Freisprüche und 37 Anklagerückzüge

Noch keine Aussöhnung auf dem Balkan

Die «Mütter von Srebrenica» erwarteten die Höchststrafe, also lebenslänglich: Ratko Mladic, serbischer Ex-General, angeklagt wegen Völkermords und anderer Kriegsverbrechen. Foto: Keystone

Meilenstein für internationales Strafrecht

Ungenügende Vergangenheitsbewältigung auf dem Balkan: Serge Brammertz, Chefankläger am UNO-Tribunal für das frühere Jugoslawien. Foto: Keystone