EU setzt Briten Zwei-Wochen-Frist

Grossbritannien bleiben für Zugeständnisse bei Brexit noch zwei Wochen. Sonst sehe es schlecht aus mit Gesprächen im Dezember, so EU-Chefunterhändler Barnier.

Zugeständnisse oder keine Gespräche über künftige Beziehung im Dezember: EU-Chefunterhändler Michel Barnier. (9. November 2017)

Zugeständnisse oder keine Gespräche über künftige Beziehung im Dezember: EU-Chefunterhändler Michel Barnier. (9. November 2017) Bild: Alessandro di Meo/Keystone

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Die EU setzt Grossbritannien eine Frist von zwei Wochen, um Zugeständnisse in den Brexit-Verhandlungen zu machen. Wenn es innerhalb von 14 Tagen keine Grundsatzeinigung über die Rahmenbedingungen für den Austritt gebe, werde man im Dezember nicht wie geplant mit den Gesprächen über die künftigen Beziehungen der EU zu Grossbritannien beginnen können, machte EU-Chefunterhändler Michel Barnier heute nach der sechsten Verhandlungsrunde deutlich.

Bei den zweitägigen Gesprächen sei es darum gegangen, die Kontakte bei den Kernstreitthemen zu vertiefen, sagte Barnier. Bei der Frage nach den künftigen Rechten der EU-Bürger in Grossbritannien und Briten im EU-Raum sei etwas Fortschritt erzielt worden. Probleme bestünden dabei aber noch nach wie vor. (sep/sda)

Erstellt: 10.11.2017, 13:15 Uhr

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