Haider-Vertrauter wegen Korruption verurteilt

Österreich arbeitet weiter seine Korruptionsskandale auf. Der ehemalige FPÖ-Geschäftsführer Gernot Rumpold muss wegen Untreue drei Jahre ins Gefängnis.

Muss drei Jahre ins Gefängnis: Gernot Rumpold.

Muss drei Jahre ins Gefängnis: Gernot Rumpold. Bild: Reuters

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Das Wiener Straflandesgericht hat Gernot Rumpold im sogenannten «Telekom-III-Prozess» wegen Untreue und falscher Zeugenaussage am Freitag zu drei Jahren Haft verurteilt. Auch Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer und zwei weitere Mitangeklagte wurden schuldig gesprochen. Die FPÖ sowie Rumpold und Fischer gemeinsam müssen zudem jeweils 600'000 Euro an die Telekom zurückzahlen.

In dem Prozess ging es um verdeckte Parteienfinanzierung im Jahr 2004 der damals an der Regierung beteiligten FPÖ. Der Werber Rumpold erhielt 600'000 Euro für Konzepte für die Telekom, die es jedoch nie gegeben haben soll.

Vorwürfe zurückgewiesen

Der 56-Jährige hatte die Vorwürfe stets bestritten - seine Konzepte aber nicht vorlegen können - und von Polit-Justiz gesprochen. Er wie auch die FPÖ wollen gegen das erstinstanzliche Urteil Berufung einlegen.

In Österreich laufen noch zahlreiche weitere Korruptionsermittlungen und -prozesse. Die erhobenen Vorwürfe haben ihren Ursprung meist in der Zeit der umstrittenen schwarz-blauen Regierungskoalition von konservativer ÖVP und FPÖ (später BZÖ). (wid/sda)

Erstellt: 10.08.2013, 12:02 Uhr

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