«Stuttgart 21»: 30 Festnahmen nach Massendemonstration

Nach einer erneuten Grosskundgebung gegen das umstrittene Bahnprojekt «Stuttgart 21» hat die Polizei durchgegriffen. Doch der Widerstand lässt nicht nach.

Proteste bis nach Berlin: Eine Aktivistin verfüttert am 24. 9. einen ICE an ein Monster.

Proteste bis nach Berlin: Eine Aktivistin verfüttert am 24. 9. einen ICE an ein Monster. Bild: Keystone

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27 Demonstranten seien am späten Abend festgenommen worden, als sie nach der Demonstration eine Strassenkreuzung blockiert hätten, teilte die Polizei in der Nacht zu Samstag mit. Drei weiteren Festgenommenen warf die Polizei vor, bei den Protesten Beamte verletzt zu haben.

Zu den Kundgebungen gegen den geplanten Abriss des alten Kopfbahnhofes in Stuttgart und den Bau eines neuen unterirdischen Bahnhofs hatten sich zuvor nach Polizeiangaben wieder 15'000 Menschen zu friedlichen Protesten versammelt.

«Stuttgart 21» soll als unterirdische Durchgangsstation den bisherigen Hauptbahnhof ersetzen, seit Wochen protestieren aber immer wieder tausende Menschen gegen das Milliardenprojekt. Am Freitag hatte ein erstes Gespräch von Gegnern und Befürwortern des Projekts stattgefunden. Eine inhaltliche Annäherung erzielten sie dabei aber nicht. (raa/AFP)

Erstellt: 25.09.2010, 15:47 Uhr

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