Tusk, Putin und Kaczynskis Bruder an Absturzstelle

Nach dem Tod des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski bei einem Flugzeugabsturz in Russland haben der polnische Ministerpräsident Donald Tusk und Wladimir Putin an der Absturzstelle einen Kranz niedergelegt.

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Jaroslaw Kaczynski, der Zwillingsbruder des Präsidenten und früherer Ministerpräsident, kniete sich dort nieder und betete. Tusk und Putin nahmen anschliessend an einer Videokonferenz mit einer Sonderkommission in Moskau teil. Einige Leichen seien bereits nach Moskau geflogen worden, wo sie identifiziert werden sollten, hiess es.

Keiner der 97 Insassen der Regierungsmaschine überlebte den Absturz am Samstag. Das tragische Unglück und der Tod Kaczynskis lösten weltweit Trauer und Betroffenheit aus. Nach Angaben der russischen Behörden stürzte die Tupolew Tu-154 bei dichtem Nebel kurz vor der Landung am Flughafen der westrussischen Stadt Smolensk in einem Waldstück ab. Zunächst deutete alles auf menschliches Versagen als Unglücksursache hin. (raa/ddp)

Erstellt: 11.04.2010, 06:18 Uhr

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