US-Vize Biden kommt nicht mit leeren Händen

Die USA lieferten drei Radargeräte an die Ukraine. 17 weitere sollen folgen. US-Vizepräsident Joe Biden brachte das Kriegsmaterial zum Jahrestag der Kiewer Proteste mit.

Unterstützung für ukrainische Streitkräfte mitgebracht: US-Vizepräsident Joe Biden zu Besuch in Kiew. (21. November 2014)

Unterstützung für ukrainische Streitkräfte mitgebracht: US-Vizepräsident Joe Biden zu Besuch in Kiew. (21. November 2014) Bild: Keystone

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US-Vizepräsident Joe Biden hat auf seiner Reise in die Ukraine militärisches Gerät für die dortigen Streitkräfte mitgebracht. Wie Pentagon-Sprecher Steven Warren am Freitag in Washington sagte, lieferten die USA der Ukraine drei Radargeräte, mit denen Mörserbeschuss geortet werden kann.

Die Geräte seien an Bord eines Transportflugzeugs gewesen, das Biden in die Ukraine begleitet habe, sagte Warren. Der US-Vizepräsident besuchte am Freitag anlässlich des Jahrestags des Beginns der proeuropäischen Proteste in Kiew die ukrainische Hauptstadt.

Die Radargeräte können den Angaben zufolge anfliegende Mörsergeschosse erkennen und deren Abschussort bestimmen. Das System kann auf Mörser- und Artilleriegeschossen angebracht werden, die das Feuer erwidern können. Dem Pentagon-Sprecher zufolge sollen in den kommenden Wochen insgesamt 20 solcher Radargeräte in die Ukraine geliefert werden.

Kiew hatte Washington mehrmals um militärische Ausrüstung für den Kampf gegen die prorussischen Separatisten im Osten des Landes gebeten. US-Präsident Barack Obama lehnte die Lieferung von Waffen und Munition bislang ab, stimmte aber der Lieferung von nicht-tödlicher militärischer Ausrüstung zu. (chk/sda)

Erstellt: 22.11.2014, 04:50 Uhr

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