Waffenruhe in der Ukraine hält nicht

Drei tote Soldaten innert 24 Stunden: Auch die jüngste Feuerpause in der Ukraine wurde laut Kiew gebrochen.

Seit Dienstag gilt eigentlich eine neue Waffenruhe: Prorussische Separatisten während eines Trainings. (8. Dezember)

Seit Dienstag gilt eigentlich eine neue Waffenruhe: Prorussische Separatisten während eines Trainings. (8. Dezember) Bild: Reuters

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Im Osten der Ukraine sind nach Angaben Kiews binnen 24 Stunden drei Soldaten getötet worden. Dies seien die ersten Todesopfer seit Beginn der neuen Waffenruhe am Dienstag, sagte der ukrainische Armeesprecher Andrei Lyssenko am Donnerstag. Acht weitere Soldaten seien verletzt worden. Bislang war die Feuerpause nach Angaben Kiews weitgehend eingehalten worden.

Auf die Waffenruhe hatten sich die ukrainische Regierung und die Führung der prorussischen Separatisten in der vergangenen Woche verständigt. Es ist allerdings nicht die erste Vereinbarung dieser Art. Eigentlich sollten im Osten des Landes laut dem Abkommen von Minsk bereits seit Anfang September die Waffen schweigen, was jedoch scheiterte.

Weiter unklar ist, wann die geplanten Friedensverhandlungen zwischen den Konfliktparteien anfangen könnten. Als möglicher Termin für den Beginn der Gespräche gilt der Freitag. (ldc/AFP)

Erstellt: 11.12.2014, 12:42 Uhr

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