Wieso Wien Europas Hauptstadt wird

2021 sei Brüssel nicht mehr das Zentrum der europäischen Politik, schreibt der Historiker Niall Ferguson. In seinem Zukunftsszenario für Europa ändert sich fast alles – ausser für die Griechen.

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Historiker blicken lieber in die Vergangenheit als in die Zukunft. Dennoch scheut sich der renommierte Harvard-Professor Niall Ferguson nicht, in einem Artikel das Europa im Jahr 2021 zu zeichnen. In zehn Jahren werde die grosse Krise von 2011 «nicht weniger als zehn Regierungen aus dem Amt gekegelt haben», prophezeit der Historiker in einem satirischen Beitrag, den das Nachrichtenmagazin «Spiegel» nachgedruckt hat. Ferguson denkt an Italien, Griechenland, Spanien, die Niederlande, die Slowakei, Belgien, Irland, Finnland, Portugal und Slowenien. Praktisch für alle Länder Europas sagt der 47-Jährige die Zukunft voraus. Eine Auswahl seiner nicht ganz ernst gemeinten Prophezeiungen (siehe auch Artikel «Europa als Wiedergeburt des Hauses Habsburg» auf Tagesanzeiger.ch/Newsnet) sehen Sie in der Bildstrecke. (miw)

Erstellt: 25.11.2011, 19:10 Uhr

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