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Das Rätsel um die tote Journalistin von der Nautilus

Die schwedische Journalistin Kim Wall starb im selbst gebauten U-Boot des dänischen Tüftlers Peter Madsen. Nun steht er vor Gericht – und bestreitet jede Schuld.

Peter Madsen (rechts), hier auf einem älteren Bild, wurde am 25. April 2018 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.
Peter Madsen (rechts), hier auf einem älteren Bild, wurde am 25. April 2018 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.
Scanpix Denmark/Bax Lindhardt, AFP
Madsen habe «das perfekte Verbrechen» begehen wollen, sagte Staatsanwalt Jakob Buch-Jepsen vor Gericht in Kopenhagen.
Madsen habe «das perfekte Verbrechen» begehen wollen, sagte Staatsanwalt Jakob Buch-Jepsen vor Gericht in Kopenhagen.
Ritzau Scanpix/Nikolai Linares, AFP
Hatte keine Verbindung zum Festland: Madsen erklärte, er habe aufgrund «technischer Schwierigkeiten» keinen Funkkontakt aufbauen können. Wegen eines Problems im Ballasttank sei die Nautilus schliesslich gesunken.
Hatte keine Verbindung zum Festland: Madsen erklärte, er habe aufgrund «technischer Schwierigkeiten» keinen Funkkontakt aufbauen können. Wegen eines Problems im Ballasttank sei die Nautilus schliesslich gesunken.
Torben Huss, Keystone
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Vor ein paar Jahren hat Peter Madsen einer dänischen Zeitung erzählt, was er nach seiner Karriere als Amateur-Raketenbauer machen möchte. Einen kriminellen Pfad wolle er einschlagen, nichts Schlimmes, niemand solle zu Schaden kommen. Heimlich wolle er einen riesigen Ballon basteln und damit über Kopenhagen schweben, unerreichbar für die Polizisten, die ihm in dieser Fantasie hinterherjagen. Ob es genau das werde oder etwas anderes, wisse er noch nicht. Jedenfalls wolle er «ein Happening von gigantischen Dimensionen daraus machen». Damals klang das harmlos.

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