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Abwehr von Flüchtlingen mit orwellscher Überwachung

Das neue Grenzüberwachungssystem Eurosur sieht den Einsatz von Satellitentechnik, Hightech-Radaren und Überwachungsdrohnen vor. Eine Studie betreffend Eurosur definiert drei Grossregionen, die schwerpunktmässig überwacht werden sollen. Dabei handelt es sich um das Grenzgebiet Polens, die Kanarischen Inseln im Atlantik sowie das südliche Mittelmeer zwischen Libyen, Tunesien und Italien.
Die EU wird immer wieder als Festung kritisiert, die durch ihre Abschottung dazu beigetragen haben soll, dass das Mittelmeer zu einem Massengrab für Flüchtlinge geworden ist. In den letzten zwei Jahren ertranken alleine vor den Küsten von Italien, Malta und Griechenland mindestens 17'000 Menschen. Bild: Tunesische Flüchtlinge, die vor zwei Jahren die italienische Insel Lampedusa erreichten.
Kritiker werfen der EU vor, mit ihrer Migrationspolitik Flüchtlinge in die Hände von kriminellen Schleuserbanden oder Staaten mit geringen Menschrechtsstandards zu treiben. Als Symbol dieser Politik gilt die EU-Grenzschutzagentur Frontex, die Menschen unter anderem im Mittelmeer an der illegalen Einreise hindern soll. Bild: Eine italienische Frontex-Küstenwache fängt vor Sizilien ein aus Libyen kommendes Boot mit Flüchtingen ab.
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