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AKW bei Basel steht vor dem endgültigen Aus

Frankreich bietet den Betreibern des Meilers bei Fessenheim 446 Millionen Euro – der Stromkonzern ist auf das Angebot eingegangen.

Beim Test einer Notfallausrüstung kam es zur Störung: Kernkraftwerk Fessenheim. (Archivbild)
Beim Test einer Notfallausrüstung kam es zur Störung: Kernkraftwerk Fessenheim. (Archivbild)
Martin Rütschi, Keystone
Die Betreiber des AKWs Fessenheim gaben bekannt, ob ein Antrag auf Schliessung gestellt wurde: Demonstranten in Strassburg. (Archivbild)
Die Betreiber des AKWs Fessenheim gaben bekannt, ob ein Antrag auf Schliessung gestellt wurde: Demonstranten in Strassburg. (Archivbild)
Christophe Karaba, Keystone
Im Morgengrauen war eine Gruppe von rund 40 Aktivisten aus verschiedenen Ländern auf das Gelände gelangt.
Im Morgengrauen war eine Gruppe von rund 40 Aktivisten aus verschiedenen Ländern auf das Gelände gelangt.
Greenpeace, Bente Stachowske, Keystone
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Die Schliessung des elsässischen Pannen-Atomkraftwerks Fessenheim ist näher gerückt: Der Verwaltungsrat des französischen Stromkonzerns EDF billigte eine Entschädigungsvereinbarung mit dem französischen Staat, wie aus informierten Kreisen verlautete.

Damit ist der Weg frei für einen Entzug der Betriebserlaubnis von Frankreichs ältesten Atomreaktoren. Der französische Staat will EDF für die Schliessung der Anlage mit mindestens 446 Millionen Euro entschädigen.

Gewerkschaften gegen Schliessung

Im Verwaltungsrat gab es aber nur eine äusserst knappe Mehrheit für eine Zustimmung zu dieser Entschädigungsvereinbarung, wie es aus den informierten Kreisen hiess. Den Ausschlag gab letztlich die Stimme von Konzernchef Jean-Bernard Lévy. Die Gewerkschaften sind strikt gegen eine Schliessung von Fessenheim. Sie fürchten den Wegfall von hunderten Arbeitsplätzen.

Die Stilllegung des Atomkraftwerks ist ein Wahlversprechen von Staatschef François Hollande. Atomkraftgegner, aber auch die deutsche Regierung fordern schon seit längerem ein Abschalten des am Rheinkanal gelegenen Atomkraftwerks, dessen Reaktoren 1977 ans Netz gingen und in dem es immer wieder Pannen und Zwischenfälle gibt.

AFP/ij

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