Zum Hauptinhalt springen

Alle gegen die Le-Pen-Frauen

Frankreichs Sozialisten opfern eigene Kandidaten und unterstützen Konservative. Bei der Regionalwahl wollen sie einen erneuten Triumph des Front National verhindern.

Über 40 Prozent der Stimmen in der ersten Runde der Regionalwahlen: FN-Chefin Marine Le Pen und ihre Nichte Marion Maréchal-Le Pen, Kandidatinnen in den Regionen Nord-Pas-de-Calais-Picardie und Provence-Alpes-Côte d’Azur.
Über 40 Prozent der Stimmen in der ersten Runde der Regionalwahlen: FN-Chefin Marine Le Pen und ihre Nichte Marion Maréchal-Le Pen, Kandidatinnen in den Regionen Nord-Pas-de-Calais-Picardie und Provence-Alpes-Côte d’Azur.
Reuters

Mit seinem Triumph im ersten Durchgang der Regionalwahlen in Frankreich hat der Front National (FN) schockierte Reaktionen und erregte Debatten ausgelöst. Sozialisten und Konservative streiten sich über die richtige Strategie für die zweite Wahlrunde am kommenden Sonntag. Bei den konservativen Republikanern hat Parteichef und Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy klargemacht, dass weder Listen zurückgezogen noch mit den Sozialisten zusammengelegt würden. Dagegen sind die Sozialisten bereit, eigene Kandidaturen zu opfern, um definitive Erfolge der rechtsextremen Partei zu verhindern. Gemäss dem Motto «Der Feind meines Feindes ist mein Freund» sollen die Wahlchancen von Kandidaten der Republikaner markant verbessert werden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.