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#Dublin – Berlins Tweet mit Folgen

Es war in den frühen Morgenstunden des 15. August, als die deutschen Migration-Behörden klar machten, wie sie mit syrischen Flüchtlingen umgehen würden.

Selfie mit «Mama Merkel»: Ein syrischer Flüchtling verewigt sich mit der deutschen Bundeskanzlerin. Foto: Reuters
Selfie mit «Mama Merkel»: Ein syrischer Flüchtling verewigt sich mit der deutschen Bundeskanzlerin. Foto: Reuters

Zuerst war es eine interne Anweisung des deutschen Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf), die unter Flüchtlingshelfern und Syrienaktivisten zirkulierte. In den frühen Morgenstunden des 15. August bestätigte die Behörde dann per Twitter: «#Dublin-Verfahren syrischer Staatsangehöriger werden zum gegenwärtigen Zeitpunkt von uns weitestgehend faktisch nicht weiter verfolgt.» Es war der Beginn eines Marsches von Tausenden Syrern Richtung Deutschland. Der Tweet bedeutete, dass sie in Deutschland bleiben dürfen, dass sie nicht wie bisher zurückgeschickt werden in jenes Land, in dem sie zuerst den Boden der EU betreten haben.

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