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Als Pädophilie im Wahlprogramm stand

In den 80er-Jahren wollten die deutschen Grünen Sex mit Kindern legalisieren. Jetzt zeigt eine Studie: Die Partei lag damit im Zeitgeist, hat sich aber später ungenügend davon distanziert.

David Nauer, Berlin
Ein Kapitel in seinem Buch «Der grosse Basar» aus dem Jahr 1975 führte vor den Bundestagswahlen 2013 zur Pädophilie-Debatte: Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit.
Ein Kapitel in seinem Buch «Der grosse Basar» aus dem Jahr 1975 führte vor den Bundestagswahlen 2013 zur Pädophilie-Debatte: Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit.
Keystone
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Die Debatte hat ihnen die Bundestagswahl vor gut einem Jahr verhagelt: Die Grünen, das kam damals aus, standen in ihrer Gründungszeit unter dem Einfluss pädophiler Lobby-Gruppen. Spitzenkandidat Jürgen Trittin hat sogar einmal ein lokales Wahlprogramm mitverantwortet, in dem die Legalisierung von Sex zwischen Erwachsenen und Kindern gefordert wurde. So etwas übersteht niemand an der Urne ungestraft. Prompt sackte die Partei in der Wählergunst ab.

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