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Anis Amri und die Schweiz

Der Terrorverdächtige kam dem Land sehr nahe. War er tatsächlich in der Schweiz, wie seine Mutter behauptet?

Später richtete sich der Verdacht dann gegen den Tunesier Anis Amri, von dem mittlerweile ein IS-Video aufgetaucht ist: Italienische Forensiker untersuchen den Ort in Mailand, wo Amri erschossen wurde.
Später richtete sich der Verdacht dann gegen den Tunesier Anis Amri, von dem mittlerweile ein IS-Video aufgetaucht ist: Italienische Forensiker untersuchen den Ort in Mailand, wo Amri erschossen wurde.
Daniele Bennati, Keystone
Amri war in der Nacht von einer Polizeistreife angehalten worden und hatte sich eine Schiesserei mit den Beamten geliefert.
Amri war in der Nacht von einer Polizeistreife angehalten worden und hatte sich eine Schiesserei mit den Beamten geliefert.
Daniele Bennati, Keystone
Polizisten vor dem Truck mit polnischem Kennzeichen.
Polizisten vor dem Truck mit polnischem Kennzeichen.
Sean Gallup/Getty Images
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Hatte der mutmassliche Massenmörder von Berlin früher in der Schweiz gelebt? Könnte er gar hierhin geflüchtet sein? Hat er Freunde und Bekannte hier, die man dringend überprüfen müsste? Das sind Fragen, welche die Sicherheitsverantwortlichen in Bern stark umtreiben. Denn es sind erste Hinweise, vagere und ein wenig konkretere, auf Verbindungen aufgetaucht zwischen der Schweiz und Anis Amri, der zwölf Menschenleben auf dem Gewissen haben soll. Aber erhärten liessen sie sich bis am Donnerstagabend nicht. «Im Moment gibt es keinen Bezug zur Schweiz», sagt Cathy Maret, Kommunikationschefin des Bundesamts für Polizei (Fedpol). «Aber wir sind derzeit am Abklären.»

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