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Ariana Grandes Mutter half panischen Teenagern

Viele Jugendliche hatten Glück in der Terrornacht von Manchester – auch dank selbstlosen Retterinnen wie Joan Grande.

Hashem Abedi besorgte seinem Bruder und Attentäter Salaman Abedi den Sprengstoff: Eine Frau zündet eine Kerze für die Opfer des Attentats in Manchester an. (23. Mai 2017)
Hashem Abedi besorgte seinem Bruder und Attentäter Salaman Abedi den Sprengstoff: Eine Frau zündet eine Kerze für die Opfer des Attentats in Manchester an. (23. Mai 2017)
EPA/ANDY RAIN, Keystone
Von einer Überwachungskamera aufgenommen: Salman Abedi am Tag des Anschlags in Manchester. (22. Mai 2017)
Von einer Überwachungskamera aufgenommen: Salman Abedi am Tag des Anschlags in Manchester. (22. Mai 2017)
Greater Manchester Police, AFP
Polizei meldete zunächst einen «schwerwiegenden Vorfall» an einem Konzert von Ariana Grande. (Archivbild)
Polizei meldete zunächst einen «schwerwiegenden Vorfall» an einem Konzert von Ariana Grande. (Archivbild)
Chris Pizzello, Keystone
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In den Medien werden immer mehr Geschichten von Frauen publik gemacht, die sich in der Terrornacht von Manchester als Heldinnen entpuppten. Eine davon ist Ariana Grandes Mutter, wie das Onlineportal «TMZ» berichtet. Sie sass offenbar noch in der Front-Reihe, als die Bombe explodierte.

Augenzeugen berichten, Joan Grande sei einer Gruppe von panischen Konzertgängern zu Hilfe geeilt. Gemeinsam mit Sicherheitskräften habe sie die Teenager in den Backstage-Bereich begleitet und gewartet, bis sie sicher nach draussen geleitet werden konnten.

Knapp dem Tod entkommen

Eine Heldentat vollbrachte in dieser Nacht auch die 54-jährige Kim Dick. Sie wartete zusammen mit ihrem Ehemann auf ihre Tochter und ihre Enkelin. Sie wollten die beiden nach dem Konzert abholen und standen nur wenige Meter vom Terroristen Salman Abedi entfernt, wie «The Sun» berichtet. Die beiden seien dem Tod knapp entkommen, nachdem sich Abedi in die Luft gesprengt hatte.

Trotz des Schocks und der Angst um die beiden Familienangehörigen half Kim Dick einer 14-Jährigen, die schwer verletzt am Boden lag. «Ein Plastiksack schmolz in ihren Haaren, aus ihrem Mund floss Blut. Ich schnappte sie und trug sie durchs Foyer, sie kollabierte in meinen Armen», erzählt Dick gegenüber «The Sun». Die Frau, die später als einer der «Engel von Manchester» bezeichnet wurde, blieb so lange bei dem Mädchen, bis die Sanitäter kamen.

Ehemann Phil Dick suchte unterdessen nach der Tochter und der Enkelin. Im heillosen Durcheinander und dem Rauch erwies sich die Aufgabe als nahezu unmöglich. Schliesslich erwischte er seine Tochter am Handy und konnte aufatmen. Beide waren wohlauf.

Anlaufstelle für die Eltern

Auch die 48-jährige Paula Robinson wird auf Facebook und Twitter als Heldin gefeiert. Sie brachte die flüchtenden Teenager in ein nahe gelegenes Hotel in Sicherheit und teilte ihren Kontakt auf Social Media, damit ihre Eltern sie kontaktieren konnten. Dem Aufruf waren Unzählige gefolgt. «Man sollte der Frau einen Orden verleihen», schreibt ein User. «Es sollte mehr solche Menschen geben», meint ein anderer.

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