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«Armer Snowden – der Mann glaubt, er sei frei»

Wohnung, Job und ein Wiedersehen mit Vater und Freundin: Edward Snowdens Anwalt und russische Medien sagen Snowden eine schon fast rosige Zukunft voraus. Nicht alle sehen das so.

Erhielt eine Aufenthaltsgenehmigung für weitere drei Jahre: Edward Snowden bei einer Videokonferenz mit Europaabgeordneten. (24. Juni 2014)
Erhielt eine Aufenthaltsgenehmigung für weitere drei Jahre: Edward Snowden bei einer Videokonferenz mit Europaabgeordneten. (24. Juni 2014)
Frederick Florin, AFP
Zeigt sich in der Öffentlichkeit: Edward Snowden während einer Bootsfahrt auf der Moskwa. (September 2013)
Zeigt sich in der Öffentlichkeit: Edward Snowden während einer Bootsfahrt auf der Moskwa. (September 2013)
AP Photo/LifeNews/Rossia 24 TV
Snowden hatte sich während seines Aufenthalts in der Transitzone des Flughafens Scheremetjewo nur einmal gezeigt: Vor Vertretern von Menschenrechtsorganisationen und Anwälten gab er ein Statement ab und beantwortete einige Fragen. (12. Juli 2013)
Snowden hatte sich während seines Aufenthalts in der Transitzone des Flughafens Scheremetjewo nur einmal gezeigt: Vor Vertretern von Menschenrechtsorganisationen und Anwälten gab er ein Statement ab und beantwortete einige Fragen. (12. Juli 2013)
Tanya Lokshina/Human Rights Watch
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Edward Snowdens Erleichterung muss gross gewesen sein, als er nun nach 39 ungewissen Tagen den Moskauer Flughafen Scheremetjewo verlassen konnte. Ein vom staatlichen Nachrichtensender Russia24 veröffentlichtes Bild zeigt denn auch, wie sich Snowden lachend zum Ausgang begibt.

Nach den Worten seines Anwalts Anatoli Kutscherena hat Snowden nun einigen Grund zur Zuversicht: Er soll sich nun frei bewegen dürfen, seinen Wohnort auswählen können und arbeiten dürfen. Sogar ein Jobangebot erhielt Snowden bereits: Der Gründer von V-Kontakte, der russischen Version von Facebook, lud Snowden ein, für sein Sicherheitsteam zu arbeiten. Auch ist laut «Russia Today» bereits ein Wiedersehen mit seinem Vater und womöglich seiner Freundin in Planung.

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