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Assanges Kampf gegen das Vergessen

Niemand spricht mehr von Wikileaks. Das Verdikt der UNO-Prüfungskommission zugunsten von Julian Assange bietet diesem nun eine Chance, aus der Isolation auszubrechen.

Julian Assange gestern vor der ecuadorianischen Botschaft in London. Foto: Getty
Julian Assange gestern vor der ecuadorianischen Botschaft in London. Foto: Getty

Zum Ende der Woche ist wieder Polizei aufgezogen vor No. 3 Hans Crescent im Stadtteil Knightsbridge in London. Monatelang hatte man dort, vor der ecuadorianischen Botschaft, keine Uniformen und auch keine neugierigen Touristen mehr gesehen. Gestern Freitag aber drängten sich wieder Reporter und Kamerateams, um über den prominenten «Insassen» der diplomatischen Vertretung, Wikileaks-Gründer Julian Assange, zu berichten. Der 44-jährige Australier, trat am Freitag zwar nicht auf die Strasse, aber immerhin auf den Balkon und damit entschlossen zurück ins Rampenlicht, als er einen «Sieg von historischer Bedeutung» verkündete.

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