Zum Hauptinhalt springen

Aufstand der Bauern gegen Bayerns Olympia-Kandidatur

München bewirbt sich für die Winterspiele 2018. Die Kanzlerin nennt dies ein «nationales Anliegen». Doch 150 Bauern weigern sich, ihr Land herzugeben.

Gute Stimmung trotz Gegenwind: Katarina Witt und die Bürgermeister von München und Garmisch-Partenkirchen Christian Ude und Thomas Schmid.
Gute Stimmung trotz Gegenwind: Katarina Witt und die Bürgermeister von München und Garmisch-Partenkirchen Christian Ude und Thomas Schmid.
Keystone

Wie ein Revoluzzer sieht Anton Hornsteiner nicht aus. Arbeitshose, Schnauz, Schwielen an den Händen. Er kommt gerade aus dem Stall, hat sein Vieh versorgt. «Kommens herein», sagt er und führt in die Stube. Im Ofen brennt ein Feuer, in der Ecke hängt ein Kruzifix. Hornsteiner ist einer von über 150 Landbesitzern in Garmisch-Partenkirchen, die derzeit eine Art bayrischen Bauernaufstand proben. Die Bergler weigern sich, für die Olympischen Winterspiele ihr Land herzugeben.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.