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Autonome dringen in Athen in Schweizer Botschaft ein

Linksautonome haben im Warteraum der Botschaft einen Mitarbeiter bedroht und Flugblätter geworfen. Verletzt wurde niemand.

Die Aktivisten warfen im Athener Botschaftsgebäude mit Flyern um sich. (18. Februar 2019) Bild: athens.indymedia.org
Die Aktivisten warfen im Athener Botschaftsgebäude mit Flyern um sich. (18. Februar 2019) Bild: athens.indymedia.org

Linksautonome sind am Montag in den Warteraum der Botschaft der Schweiz in Griechenlands Hauptstadt Athen eingedrungen, haben einen Mitarbeiter bedroht und Flugblätter mit dem Spruch «Solidarität für unsere Genossen in der Schweiz» geworfen. Dies berichteten übereinstimmend griechische Medien.

Die Protestaktion dauerte nur wenige Minuten, die Aktivistengruppe «Rubikon» übernahm im Internet die Verantwortung dafür. Nach ihren Angaben wollten sie sich mit einem Ende Januar in der Schweiz festgenommenen Gleichgesinnten solidarisieren.

Mehrere Botschaften in Athen attackiert

Verletzt wurde den Angaben der Polizei zufolge niemand. «Rubikon» tritt immer wieder mit ähnlichen Aktionen in Erscheinung. In den vergangenen Monaten hatten die Autonomen die iranische, die französische, die italienische und die türkische Botschaft in Athen mit Farbbeuteln attackiert.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA den Vorfall. Es habe keine Schäden gegeben.

Laut EDA-Angaben beschäftigt die Schweizer Botschaft in Athen rund ein Dutzend Mitarbeitende. Auch im Zusammenhang mit ähnlichen Aktionen bei anderen Botschaften und Firmen unternehme die Botschaft gemeinsam mit den lokalen Behörden Massnahmen, um die Sicherheit der Schweizer Repräsentanz zu gewährleisten.

SDA/nag

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