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Beate Zschäpe sagt, sie habe mit den Morden des NSU nichts zu tun

Die rechtsextreme Terroristin enttäuschte mit ihrer Aussage vor allem die Angehörigen der Opfer.

Strippenzieherin oder Unbeteiligte? Beate Zschäpe zwischen ihren Verteidigern in München. Foto: Michael Dalder (Reuters)
Strippenzieherin oder Unbeteiligte? Beate Zschäpe zwischen ihren Verteidigern in München. Foto: Michael Dalder (Reuters)

Sie kam im dunkelblauen Hosenanzug, mit hellem Foulard und offenen Haaren und brachte ein Lächeln für Fotografen und Publikum mit, denen sie zuvor während zweieinhalb Jahren eisern den Rücken zugedreht hatte. Beate Zschäpe, vor knapp 41 Jahren in Jena geboren, bediente am Oberlandesgericht in München die fiebrige Erwartung der Öffentlichkeit perfekt. Erstmals würde sie, die zuvor stets schwieg, reden – oder wenigstens ihren Anwalt reden lassen. Als ihre 53 Seiten «Einlassung» fertig vorgetragen waren, machte sich jedoch Enttäuschung breit, Unverständnis, teilweise auch Wut.

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