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Befragung in der ecuadorianischen Botschaft

Wendung im Streit um den schwedischen Haftbefehl gegen Julian Assange: Die Staatsanwälte wollen den Gründer von Wikileaks in London verhören.

Zur Kooperation «voll bereit»: Julian Assange vor der ecuadorianischen Botschaft in London (19. August 2012).
Zur Kooperation «voll bereit»: Julian Assange vor der ecuadorianischen Botschaft in London (19. August 2012).
Keystone

Einen «grossen Sieg» glaubt Julian Assange errungen zu haben, da die schwedischen Behörden jetzt eine politische Kehrtwende vollzogen haben und ihm entgegenkommen wollen. In Kürze soll der Wikileaks-Gründer an seinem Zufluchtsort in der ecuadorianischen Botschaft in London von einer schwedischen Staatsanwältin und einem mit ihr anreisenden Polizeiinspektor vernommen werden. Grossbritannien und Ecuador sind mit der ungewöhnlichen Massnahme gleichermassen einverstanden. Bis anhin hatte die schwedische Staatsanwaltschaft darauf bestanden, dass Assange in Schweden zu den 2010 gegen ihn erhobenen Vorwürfen Stellung nehmen müsse. Der Australier wird sexueller Übergriffe gegen zwei Schwedinnen und in einem Fall auch einer Vergewaltigung beschuldigt.

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