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«Brüssel hofft auf Padoan»

Korrespondent Stephan Israel erklärt, wie das Nein in Italien in Brüssel aufgenommen wird. Und welche Szenarien es nun gibt.

Der alte und der neue Premier? Matteo Renzi (l.) mit Finanzminister Pier Carlo Padoan auf einem Archivbild.
Der alte und der neue Premier? Matteo Renzi (l.) mit Finanzminister Pier Carlo Padoan auf einem Archivbild.
Angelo Carconi, Keystone

Wie haben die Spitzen der EU und europäische Regierungschefs auf das Abstimmungsergebnis in Italien reagiert?

Bisher sehr zurückhaltend. Niemand will Öl ins Feuer giessen. Das Referendum sei eine rein inneritalienische Angelegenheit, heisst es. Das ist übrigens die Sprachregelung, an der die EU-Spitze und die Regierungschefs der Mitgliedsstaaten auch schon im Abstimmungskampf festgehalten haben. Auf dieser Linie bleibt man jetzt konsequent. Es gibt aber auch Unverständnis, dass Matteo Renzi sein politisches Schicksal mit dem Referendum verknüpft hat.

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