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«Brüssel versucht, eine Eskalation mit allen Mitteln zu verhindern»

Heute traf sich der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras mit EU-Politikern in Brüssel. EU-Korrespondent Stephan Israel über den Griechenland-Fahrplan der nächsten Wochen.

Die gegenseitigen Provokationen sollen ein Ende nehmen: Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras zusammen mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bei den heutigen Gesprächen in Brüssel. (13.3.2015)
Die gegenseitigen Provokationen sollen ein Ende nehmen: Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras zusammen mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bei den heutigen Gesprächen in Brüssel. (13.3.2015)
Eric Vidal, Reuters

Im Vorfeld hiess es, man erwarte zum Treffen keine Ergebnisse, die nach aussen dringen. Wie viel ist nun durchgesickert?

Bei diesem Treffen zwischen EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Ministerpräsident Alexis Tsipras ist es darum gegangen, das Klima zu beruhigen. Juncker und Schulz sehen sich dabei als Mediatoren zwischen den Euroländern und Athen und versuchen, die Lage zu deeskalieren, nachdem ein verbaler Schlagabtausch stattgefunden hat. Dahinter steckt auch ein gewisses «pädagogisches Interesse», dieser jungen, unerfahreren Regierung Griechenlands zu vermitteln, was von ihr erwartet wird. Sie drängen nun darauf, die Rhetorik etwas zurückzufahren, damit es keine weiteren Missverständnisse gibt.

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