Zum Hauptinhalt springen

Burkhalter hofft auf Moskau

Bundespräsident Burkhalter hält die Unterstützung Russlands für Freilassung der festgehaltenen Militärbeobachter für entscheidend. An der OSZE-Konferenz in Interlaken beklagte er die wachsende Unsicherheit.

Wirbt für die OSZE zur Bekämpfung des Terrorismus: Didier Burkhalter in Interlaken. (28. April 2014)
Wirbt für die OSZE zur Bekämpfung des Terrorismus: Didier Burkhalter in Interlaken. (28. April 2014)
Keystone

Die Ukraine-Krise hat laut Bundespräsident Didier Burkhalter gezeigt, wie unterschiedlich die Vorstellungen von externer Bedrohung unter den OSZE-Mitgliedsstaaten sein können. Die Folge der Differenzen seien wachsende Unsicherheit und Ungewissheit für alle.

Das sagte Burkhalter am Montag in seiner Eigenschaft als amtierender OSZE-Vorsitzender an der Konferenz über Terrorismusbekämpfung in Interlaken. Die OSZE und ihr Schweizer Vorsitz habe sich sehr für eine Entspannung der Lage eingesetzt. Der Einsatz einer Beobachterkommission sei dabei ein Meilenstein gewesen.

Unterstützung Russlands entscheidend

Die Festsetzung von Militärbeobachtern der Organisation für Frieden und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Ukraine sei inakzeptabel. Die Unterstützung Russlands sei entscheidend bei den Verhandlungen.

Die Bekämpfung von Terrorismus erfordere Zusammenarbeit und einen breit abgestützten Ansatz, sagte Burkhalter weiter. Die OSZE sei für beides gut gerüstet.

An der Konferenz nehmen 200 Personen teil: nationale Anti-Terrorismus-Koordinatoren der 57 OSZE-Staaten sowie Vertreter von NGO und aus der Wissenschaft. Beraten werden unteren anderem Fragen der Entführung gegen Lösegeld, der Transparenz und der Rechenschaftspflicht von Regierungen.

SDA/rub

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch